Thema
Bezahlte Kampagnen auf Meta, TikTok und LinkedIn
Wo lernt jemand, Anzeigen auf Meta, TikTok und LinkedIn selbst zu schalten?
Bezahlte Kampagnen behandelt die Maßnahme „Social Media Marketing & Videographie" der Deutschen Mitarbeiterförderung in Modul 7 mit 92 Unterrichtseinheiten. Meta Ads, TikTok Ads, Google Ads und LinkedIn Ads sind dort gemeinsam mit 48 Unterrichtseinheiten angesetzt, dazu Grundlagen, Kampagnenoptimierung und Budgetverwaltung.
Warum Kampagnen selten am Werbekonto scheitern
Eine Kampagne aufzusetzen dauert zwanzig Minuten. Die Oberflächen führen durch Ziel, Zielgruppe, Budget und Anzeige. Entschieden wird trotzdem woanders: beim Angebot, beim Motiv und bei der Frage, was nach dem Klick passiert.
Betriebe, die Anzeigen abbrechen, nennen meist zu hohe Kosten pro Anfrage. In den Konten liegt die Ursache fast immer bei zu wenig getesteten Motiven und einer Zielseite, die das Versprechen der Anzeige nicht einlöst.
Was auf allen Plattformen gleich bleibt
Kampagnenstruktur, Gebotslogik, Zielgruppenaufbau und Messung folgen überall derselben Systematik. Unterschiedlich sind die Formate, die Zielgruppenoptionen und die Frage, in welcher Stimmung Menschen die jeweilige Plattform benutzen.
Deshalb wird im Unterricht zuerst die Systematik aufgebaut und dann plattformweise übersetzt. Wer Meta beherrscht, braucht für TikTok keine neue Denkweise, aber andere Motive.
- Kampagnenstruktur: Ziel, Anzeigengruppe, Anzeige
- Zielgruppen: eigene Listen, ähnliche Zielgruppen, Interessen
- Motive: genug Varianten, um überhaupt etwas zu lernen
- Messung: Ereignisse, Zuordnung, Kosten je Anfrage
- Budget: wann erhöht wird und wann abgeschaltet
Messung ist der schwierige Teil
Seit Browser und Betriebssysteme die Nachverfolgung einschränken, stimmen die Zahlen im Werbekonto und die Zahlen im eigenen System nicht mehr überein. Wer das nicht weiß, optimiert auf eine Kennzahl, die den Umsatz nicht abbildet.
Im Lehrplan stehen Erfolgsmessung und Optimierung mit 24 Unterrichtseinheiten, die Budgetplanung mit weiteren 12.
Wo das bei uns unterrichtet wird
Social Media Marketing & Videographie, AZAV-Maßnahme A240500702, insgesamt 612 Unterrichtseinheiten. Auf dieses Thema entfallen davon 92 Unterrichtseinheiten:
| Modul | Titel laut Lehrplan | Umfang | Was dort zum Thema gehört |
|---|---|---|---|
| Modul 7 | Paid Social Advertising (PPC) | 92 UE | Grundlagen Social Media Ads, Meta Ads, TikTok Ads, Google Ads und LinkedIn Ads, Kampagnenoptimierung, Budgetplanung und Verwaltung. |
Was Sie danach selbst umsetzen
- Kampagnen auf Meta, TikTok, Google und LinkedIn aufsetzen und strukturieren
- Zielgruppen aufbauen und Motive systematisch testen
- Ergebnisse auswerten und Budgets begründet verschieben
- Beurteilen, wann eine Agentur sinnvoll ist und wann nicht
Lehrgangskosten 6.303,60 € für die gesamte Maßnahme, 10,30 € je Unterrichtsstunde laut Maßnahmenbogen. Für Beschäftigte kommt § 82 SGB III in Betracht: bei Betrieben unter 50 Beschäftigten bis zu 100 Prozent der Lehrgangskosten und bis zu 75 Prozent Zuschuss zum Arbeitsentgelt, mit der Betriebsgröße sinkend. Für Arbeitssuchende läuft die Finanzierung über einen Bildungsgutschein. Über Art und Höhe entscheidet der Fördergeber im Einzelfall.
Häufige Fragen
Wird mit echtem Werbebudget gearbeitet?
Das entscheidet der Betrieb. Im Unterricht wird der Aufbau an Testkonten und an aufbereiteten Fällen geübt. Wer ein eigenes Konto mitbringt, arbeitet daran.
Reichen 92 Unterrichtseinheiten für Paid Social?
Für den selbstständigen Betrieb von Kampagnen in einem Unternehmen ja. Wer Anzeigen als Dienstleistung für andere verkaufen will, braucht darüber hinaus Praxis an mehreren Konten.
Ist Google Ads wirklich enthalten?
Ja, gemeinsam mit Meta, TikTok und LinkedIn in den 48 Unterrichtseinheiten zu den Plattformen. Der Schwerpunkt der Maßnahme liegt auf Social Media.
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