Thema
Content-Produktion für Social Media
Wie produziert ein kleines Team regelmäßig Inhalte für Social Media?
Die Content-Produktion behandelt die Maßnahme „Social Media Marketing & Videographie" der Deutschen Mitarbeiterförderung in Modul 4 mit 144 Unterrichtseinheiten: Werkzeuge, Zeitmanagement, Textbeiträge, Bilder und Grafiken, kurze und lange Videos, Content-Kalender und Urheberrecht.
Das Problem ist die Wiederholbarkeit
Einen guten Beitrag schafft fast jeder. Zwölf im Monat, über ein Jahr, neben dem Tagesgeschäft, schafft kaum jemand ohne System. An dieser Stelle brechen Social-Media-Auftritte ab, nicht an der Kreativität.
Ein System besteht aus drei Teilen: wiederkehrende Formate, ein Produktionstag statt täglicher Einzelstücke, und ein Kalender, in dem steht, was wann erscheint.
Was im Lehrplan auf die Produktion entfällt
Modul 4 behandelt Werkzeuge und Techniken mit 16 Unterrichtseinheiten, Zeitmanagement und bewährte Vorgehensweisen mit 32, Textbeiträge, Bilder und Grafiken mit 24, kurze und lange Videos mit weiteren 24 sowie Content-Kalender und Werkzeuge für die Zusammenarbeit mit 24.
Die 12 Unterrichtseinheiten zu rechtlichen Aspekten und Urheberrecht sind der Teil, den Betriebe am häufigsten übergehen. Fremde Bilder, Musik unter Lizenz und Personen auf Aufnahmen sind drei verlässliche Wege zu einer Abmahnung.
- Formate festlegen, die sich wiederholen lassen
- Produktionstage statt täglicher Einzelstücke
- Content-Kalender mit Vorlauf und Freigaben
- Bildrechte, Musiklizenzen und Einwilligungen klären
- Vorhandenes Material für mehrere Kanäle zuschneiden
Was in ein gutes Briefing gehört
Sobald mehr als eine Person beteiligt ist, entscheidet das Briefing über die Anzahl der Korrekturschleifen. Gebraucht werden das Ziel des Beitrags, die Zielgruppe, die Kernaussage, das Format und der Veröffentlichungstermin.
Wo das bei uns unterrichtet wird
Social Media Marketing & Videographie, AZAV-Maßnahme A240500702, insgesamt 612 Unterrichtseinheiten. Auf dieses Thema entfallen davon 144 Unterrichtseinheiten:
| Modul | Titel laut Lehrplan | Umfang | Was dort zum Thema gehört |
|---|---|---|---|
| Modul 4 | Content-Erstellung | 144 UE | Werkzeuge und Techniken, Zeitmanagement, bezahlter gegenüber organischem Content, Textbeiträge, Bilder und Grafiken, kurze und lange Videos, Content-Kalender, Urheberrecht. |
Was Sie danach selbst umsetzen
- Formate entwickeln, die sich über Monate durchhalten lassen
- Text, Bild und Video selbst produzieren
- Einen Content-Kalender führen und Freigaben organisieren
- Bildrechte, Musiklizenzen und Einwilligungen prüfen
Lehrgangskosten 6.303,60 € für die gesamte Maßnahme, 10,30 € je Unterrichtsstunde laut Maßnahmenbogen. Für Beschäftigte kommt § 82 SGB III in Betracht: bei Betrieben unter 50 Beschäftigten bis zu 100 Prozent der Lehrgangskosten und bis zu 75 Prozent Zuschuss zum Arbeitsentgelt, mit der Betriebsgröße sinkend. Für Arbeitssuchende läuft die Finanzierung über einen Bildungsgutschein. Über Art und Höhe entscheidet der Fördergeber im Einzelfall.
Häufige Fragen
Welche Programme werden genutzt?
Der Lehrplan legt kein Produkt fest. Gearbeitet wird mit den im Markt üblichen Werkzeugen für Grafik, Videoschnitt und Planung. Welche im konkreten Durchlauf eingesetzt werden, hängt vom Stand zum Kursbeginn ab.
Braucht man eine Kamera?
Für den Kursbetrieb genügt ein aktuelles Smartphone. Wichtiger als die Kamera sind Ton und Licht.
Geht es auch um KI-gestützte Produktion?
Der Schwerpunkt dieser Maßnahme liegt auf der handwerklichen Produktion. Wer Texte, Bilder und Videos mit KI erzeugen will, findet das in den Bausteinen zu KI-Textmarketing, Bildgenerierung und Videoproduktion der Maßnahme Anwendungsorientierte Digitalisierung; die sind einzeln buchbar.
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