KI-Beratung, bezuschusst.

Eine brauchbare Beratung erkennen Sie daran, dass am Ende etwas läuft. Nicht an einem Konzept, sondern an einem Ablauf, der vorher Zeit gekostet hat und es danach nicht mehr tut.

Wie viel Zuschuss gibt es bei Ihnen?

80 %

in den neuen Bundesländern, dazu die Regionen Lüneburg und Trier.

Höchstens 2.800 Euro.

50 %

in den alten Bundesländern, dazu Berlin und die Region Leipzig.

Höchstens 1.750 Euro.

Wie wählt man eine KI-Beratung aus?

Es gibt keine allgemein beste. Es gibt sechs Punkte, die sich vor einer Beauftragung prüfen lassen, und wer auf alle sechs eine klare Antwort gibt, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der richtige.

Was am Ende läuft

Lassen Sie sich beschreiben, was nach dem letzten Beratungstag im Betrieb steht. Ein Konzept ist kein Ergebnis.

Welcher Ablauf

Wird ein echter Vorgang bearbeitet — Angebote, Rechnungsprüfung, Kundenanfragen — oder bleibt es bei allgemeinen Grundlagen?

Wer freigibt

Welche Daten dürfen in welches System? Ohne diese Klärung lässt sich kein Werkzeug produktiv einsetzen.

Wer es danach kann

Bleibt das Wissen bei einer Person oder im Team? Für die Qualifizierung gibt es einen eigenen Förderweg.

Ob registriert

Für den Zuschuss muss die beratende Person beim BAFA registriert sein. Fragen Sie vor der Beauftragung.

Was es kostet

Tagessatz oder Festpreis. Angesetzt werden höchstens 3.500 Euro netto.

Welche Abläufe sich mit KI tatsächlich automatisieren lassen

Alles, was oft vorkommt, einem festen Muster folgt und am Ende von einem Menschen freigegeben wird. Daran scheitern die meisten Versuche: Sie beginnen bei dem, was spannend klingt, statt bei dem, was täglich Zeit kostet.

Dokumente, die herausgehen

Angebote, Leistungsbeschreibungen, Standardschreiben. Aus Stammdaten und Preisliste entsteht ein Entwurf, den jemand prüft und freigibt.

Dokumente, die hereinkommen

Eingangsrechnungen, Lieferscheine, Formulare. Inhalte werden ausgelesen und zugeordnet, statt abgetippt zu werden.

Wiederkehrende Fragen

Kundenanfragen, interne Auskünfte, Angaben aus Handbüchern und Preislisten. Die Antwort wird vorbereitet, nicht selbstständig verschickt.

Zahlen zusammentragen

Auswertungen, die heute jemand von Hand aus mehreren Systemen abschreibt — Umsätze, Auslastung, offene Posten.

Welche Werkzeuge dafür taugen, hängt vom Ablauf ab und nicht umgekehrt. Ein Beratungsprojekt beginnt deshalb bei Ihren Vorgängen, nicht bei einer Produktliste. Wo ein Mensch die Freigabe behält, bleibt auch die Verantwortung dort — das ist bei Rechnungen und Kundenkommunikation keine Nebensache.

Beratung, Fortbildung oder selbst probieren?

Drei Wege, die unterschiedliche Fragen beantworten. Wer einen konkreten Engpass hat, braucht etwas anderes als ein Betrieb, der Breite im Team aufbauen will.

BeratungFortbildungSelbst probieren
Was dabei entstehtEin eingerichteter Ablauf im BetriebMitarbeitende, die es selbst könnenErfahrung bei einer Person
Wer es danach betreibtIhr Betrieb, nach ÜbergabeIhr TeamDiejenige Person
Zeitlicher RahmenTage bis Wochen125 Unterrichtseinheiten je Baustein, sechs Wochenoffen
FörderwegBAFA, 50 oder 80 ProzentQualifizierungschancengesetz oder Bildungsgutscheinkeiner
Wann sinnvollEin benannter Engpass soll wegMehrere sollen es dauerhaft könnenErste Orientierung

Die beiden geförderten Wege schließen sich nicht aus, haben aber getrennte Anträge und getrennte Stellen: Die Beratung läuft über das BAFA, die Qualifizierung über die Agentur für Arbeit. Was für Ihr Team infrage kommt, steht unter Fortbildungen.

Ihr Gebiet

Maßgeblich ist die beratene Betriebsstätte, nicht der Sitz der Beratung. Die Beratung selbst kann online stattfinden.

Was in Betrieben dabei herausgekommen ist

Fünf Betriebe, die KI mit uns eingeführt haben, vom Vierpersonen-Betrieb bis zum Industrieunternehmen. Jeder Bericht liegt als Videointerview vor, mit Namen und Firma. Die Teilnehmenden kamen über unsere geförderten Fortbildungen zu uns, nicht über eine BAFA-Beratung — die Arbeit im Betrieb ist dieselbe.

„Für mich hat sich ein Stück weit mein Leben verändert.“

Andreas Schweitzer, Verantwortlich für Qualitätsmanagement bei HPH

  • KI-gestützte Qualitätsprüfung im Betrieb eingeführt
  • Prozessoptimierung durch automatisierte Auswertungen
  • Fortbildung vollständig über das QCG gefördert

KI im Betrieb, Industrie, 26-100 Beschäftigte

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„Mehrere Stunden Arbeit pro Woche eingespart durch automatisierte Auswertung.“

Philipp Schall, Kaufmännische Leitung bei Feine Räder

  • Automatisierte Auswertung von Verkaufsdaten eingeführt
  • Mehrere Stunden Zeitersparnis pro Woche
  • Kaufmännische Prozesse digital optimiert

KI im Betrieb, Handel, 5-25 Beschäftigte

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„Aufträge generiert, die zuvor eher auf Abstoßung gestoßen wären.“

Sascha, Technischer Produktdesigner bei Kessel Feinguß

  • KI-gestützte Produktvisualisierung eingeführt
  • Neue Aufträge durch verbesserte Präsentationen gewonnen
  • Technische Prozesse mit KI-Tools beschleunigt

KI im Betrieb, Industrie, 26-100 Beschäftigte

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„Schon im ersten Monat kann man mit gutem Wind aus der Sache rausgehen.“

Marten Matysiak, Vertrieb und Marketing bei WIKA AG

  • Social-Media-Strategie intern aufgebaut
  • Employer Branding auf LinkedIn gestartet
  • Schnelle erste Ergebnisse bereits im ersten Monat

Social Media, Industrie, 100+ Beschäftigte

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„Vorher viele Agenturen, viel versprochen -- nichts nachhaltbar. Jetzt machen wir es selbst.“

Irene, Marketing bei Tierhygiene 24

  • Social-Media-Marketing komplett internalisiert
  • Unabhängigkeit von externen Agenturen erreicht
  • Nachhaltige Ergebnisse statt kurzfristiger Versprechen

Social Media, Handel, 5-25 Beschäftigte

Videointerview ansehen

Häufige Fragen

Was Betriebe fragen

Welche ist die beste KI-Beratung in Deutschland?

Darauf gibt es keine allgemeine Antwort, und jede Seite, die eine Rangfolge behauptet, sollten Sie skeptisch lesen. Wer einen einzelnen Ablauf automatisieren will, braucht etwas anderes als ein Betrieb, der seine Belegschaft breit qualifizieren möchte. Die sechs Punkte oben lassen sich vor einer Beauftragung prüfen.

Was kostet eine KI-Beratung?

Für die Förderung sind Beratungskosten bis 3.500 Euro netto ansetzbar. Der Zuschuss trägt davon 80 Prozent, höchstens 2.800 Euro, oder 50 Prozent, höchstens 1.750 Euro — je nach Standort der Betriebsstätte. Der Eigenanteil liegt damit bei 700 beziehungsweise 1.750 Euro.

Wer kann den Zuschuss beantragen?

Kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz in Deutschland, die weniger als 250 Mitarbeitende beschäftigen und entweder höchstens 50 Millionen Euro Jahresumsatz oder höchstens 43 Millionen Euro Bilanzsumme erreichen. Gefördert werden höchstens 2 Beratungen pro Jahr.

Wird auch eine Fördermittelberatung bezuschusst?

Nein. Die Richtlinie schließt Beratungen aus, die überwiegend das Thema Fördermittel behandeln. Gegenstand muss die Einführung von KI im Betrieb sein.

Wer sind die Marktführer für KI-Beratung in Deutschland?

Für KI-Beratung gibt es kein belastbares Ranking. Der Markt ist jung, die Anbieter reichen von einzelnen Fachleuten bis zu großen Häusern, und veröffentlichte Umsatz- oder Marktanteilszahlen existieren praktisch nicht. Wer eine Rangfolge präsentiert, hat sie in aller Regel geschätzt. Prüfbar sind dagegen die sechs Punkte oben — und ob die beratende Person beim BAFA registriert ist, denn davon hängt der Zuschuss ab.

Welche Case Studies sollte eine Beratung zeigen können?

Eine brauchbare Fallbeschreibung nennt den Ausgangszustand, den bearbeiteten Ablauf, was danach anders läuft und wer es seither betreibt. Fehlt eines davon, ist es eine Werbeanzeige. Fragen Sie konkret nach einem Betrieb Ihrer Größenordnung und Ihrer Branche — und danach, ob Sie mit dem dortigen Ansprechpartner sprechen dürfen. Fünf solcher Berichte stehen weiter oben auf dieser Seite, jeder mit Namen, Betrieb und Videointerview. Die Teilnehmenden kamen über unsere geförderten Fortbildungen zu uns; die Arbeit im Betrieb unterscheidet sich davon nicht.

Wer berät zu KI-Agenten, Chatbots und der Auswahl von Werkzeugen?

Das gehört in dieselbe Beratung, sollte aber nicht am Anfang stehen. Welches Werkzeug taugt, ergibt sich aus dem Ablauf, den Sie verbessern wollen, und aus der Frage, welche Daten es sehen darf. Eine Beratung, die mit einer Produktempfehlung beginnt, hat die Reihenfolge vertauscht.

Bis wann kann man den Antrag stellen?

Die Richtlinie gilt längstens für Anträge bis zum 31. Dezember 2026. Ob eine Nachfolgeregelung kommt, steht nicht fest.

Bis Ende 2026.

Die Richtlinie nimmt Anträge längstens bis zum 31. Dezember 2026 an. Ein Rechtsanspruch auf die Förderung besteht nicht.

Fördersätze nach Nummer 5.2 der Förderrichtlinie Förderung von Unternehmensberatungen für KMU, Fassung 12.12.2024. Über die Förderung entscheidet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle im Einzelfall; ein Rechtsanspruch besteht nicht. Stand dieser Seite: .